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Die Tontechnik, die auch Elektroakustik genannt wird, dient der Aufzeichnung, Speicherung, Bearbeitung, Umwandlung und Wiedergabe von Schall oder akustischen Ereignissen mittels technischer Geräte. Die technischen Werkzeuge sind die Voraussetzung dafür, dass akustische Abläufe, Schall und Schallwiedergabe gespeichert und bearbeitet werden können.

Grundlagen

Der Schallwandler dient erstens dazu, dass der Schall in ein elektrisches Signal, oder zweitens, ein elektrisches Signal in Schall umgewandelt wird. Ein Mikrofon dient als Sensor für den ersten Fall und ein Lautsprecher als Sensor für den zweiten Fall. Elektrische Tonsignale bilden die Luftdruckschwankungen, die ein Schall verursacht, ab, und können mit tontechnischen Geräten im Rahmen des Möglichen beliebig aufgezeichnet, bearbeitet oder vervielfältigt werden.

Anwendung

Schon im 19. Jahrhundert wird die Tontechnik in technisch modern ausgestatteten Umgebungen in vielen Lebensbereichen eingesetzt. In dieses Umfeld gehören Aufnahmen von Gesang und Musik, zum Beispiel bei einer Musikproduktion, oder Aufnahmen von Sprache für Radioübertragungen, TV-Sendungen, Werbespots und Hörbücher. Wenn Geräte benutzt werden, die selbst die Toniformationen oder Musikinformationen als elektrische Schwingungen erzeugen, wie zum Beispiel Sampler oder Synthesizer, entfällt der Arbeitsschritt, in dem Schall in elekrische Signale umgewandelt wird. Dies ist besonders mit MIDI, bei Klangsynthese und bei der Produktion von elektronischer Musik der Fall.

Beschallung wird die Verstärkung von Sprache, Gesang und Musik bei Veranstaltungen genannt. Tonaufzeichnungen finden zum Beispiel beim Dreh eines Filmes statt, und werden bis zur Filmtonspur bearbeitet. Als technische Werkzeuge gelten dann Lautsprecher, Verstärker, D/A-Wandler, A/D-Wandler zur Digitalisierung, Effektgeräte, Dynamikprozessoren, Klangregler und natürlich Mikrofone. Analoge und digitale oder sogar virtuelle Mischpulte dürfen nicht fehlen.